Katia Nocentini - Emiliano Landi
Die Verbindung von Kunst mit Schriftstellerei

Emiliano Landi, Jahrgang 1971, wuchs in Florenz auf und war schon als Kind fasziniert von der Geschichte von Pinocchio.
Das hat ihn dann bewegt, zahlreiche Ausstellungen zum Thema dieser Puppe zu organisieren - viele davon ihnen Zusammenarbeit mit der Stiftung Collodi. In diesem Zusammenhang hat er mit mehr als 100 Künstlern zusammen gearbeitet.
Eine bedeutende Ausstellung im Jahr 2024 (Sulle note di Pinocchio / Zu den Klängen von Pinocchio), gemeinsam zusammengestellt mit der Stiftung Altopiano della Giara in Sardinien und der SI-PO aus Anlass der Kulturbörse 2024 war in insgesamt 10 Standorten zu sehen – sieben davon in Deutschland.
Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen und interessierten Künstlern aus verschiedenen Ländern (wie Italien, Deutschland, Japan, Ukraine, Russland, China) hat ihn veranlasst, die Thematiken seiner Ausstellungen zu erweitern .
Ein bedeutender Schritt war die Ausstellung "Über die Mauern hinweg". Sie dokumentierte die Problematiken die in Mauern liegen sowohl physischen gesellschaftlichen als auch psychologischen und forderte zur Offenheit und Zusammenarbeit auf. Aus Anlass dieser Ausstellung hat dann seine Frau Katia Nocentini ihre Geschichten „Paradies der letzten“ veröffentlicht.
Und so war es logisch dass Katia und Emiliano sich gerne mit der anstehenden Ausstellung zugunsten für UNICEF beschäftigen und den Beitrag aus Italien koordinieren.
Die Prateserin Kati Nocentini war seid ihrer Kindheit interessiert an Literatur, vor allen Dingen an Märchen und Fantasiegeschichten. Ihre Welt bestand unter anderem aus Königinnen, Zwergen und Tieren, die in Schlössern und Wäldern lebten.
Oft nimmt sie sich das reale Leben als Beispiel und dekliniert die dort sichtbaren Phänomene in Form von Fantasiegeschichten durch. Dabei können die Figuren durchaus Opfer von problematischen Situationen sein. Immer wichtig bleibt dabei, dass die Geschichten positiv und hoffnungsfroh enden
So war es logisch, dass sie sich im Zuge der von ihrem Ehemann kuratierten Pinocchio-Ausstellungen mit dieser Figur beschäftigte, was dann zur Veröffentlichung des von der Stiftung Collodi mit einer Schirmherrschaft versehenen Buches TRE ZOLLETTE PER PINOCCHIO führte. Anschließend wurden die Geschichten zu den „Note di Pinocchio“ hinzugefügt.
Für eine Frau, die sich in ihren Thematiken immer schon mit der Welt von Kindern beschäftigt, ist jetzt die Zusammenarbeit mit unserer Ausstellung für UNICEF logisch und auch Herausforderung
Sie wird zur Ausstellung zwölf Geschichten schreiben, die dann im Zuge eines Kalenders im Jahr 2028 zur Veröffentlichung anstehen.
